Die Schumann-Resonanz bei 7,83 Hz
Die Schumann-Resonanz: das elektromagnetische Phaenomen bei 7,83 Hz, das die Erde zum Schwingen bringt - und moeglicherweise unser Gehirn beeinflusst.
Im Jahr 1952 berechnete der deutsche Physiker Winfried Otto Schumann ein Phaenomen, das spaeter seinen Namen tragen sollte. [Schumann, W.O. (1952) - Originalentdeckung]
Schumann erkannte, dass der Raum zwischen der Erdoberflaeche und der Ionosphaere - jener elektrisch leitenden Schicht in etwa 60-1000 Kilometer Hoehe - wie ein gigantischer Hohlraumresonator funktioniert.
Der Mechanismus:
Das Ergebnis: Eine stehende elektromagnetische Welle, die permanent den Planeten umhuellt.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Grundfrequenz | 7,83 Hz |
| Natuerliche Fluktuation | 7,5 - 8,3 Hz |
| 1. Oberschwingung | 14,3 Hz |
| 2. Oberschwingung | 20,8 Hz |
| 3. Oberschwingung | 27,3 Hz |
| 4. Oberschwingung | 33,8 Hz |
Die Grundfrequenz von 7,83 Hz ist kein Zufall. Sie ergibt sich aus dem Umfang der Erde (ca. 40.000 km) und der Lichtgeschwindigkeit. Die Welle muss genau einmal um die Erde passen.
Hier wird es interessant - und kontrovers.
Die menschlichen Gehirnwellen werden in Frequenzbaender eingeteilt:
| Gehirnwellen | Frequenz | Zustand |
|---|---|---|
| Delta | 0,5 - 4 Hz | Tiefschlaf |
| Theta | 4 - 8 Hz | Meditation, Doesung |
| Alpha | 8 - 13 Hz | Entspannte Wachheit |
| Beta | 13 - 30 Hz | Aktives Denken |
| Gamma | 30+ Hz | Hohe Konzentration |
Die Schumann-Grundfrequenz (7,83 Hz) liegt genau im Theta-Alpha-Uebergangsbereich - dem Zustand zwischen Meditation und entspannter Wachheit.
Hier muessen wir ehrlich sein. Die Schumann-Resonanz hat ein fundamentales Problem als "Gehirn-Tuner":
Sie ist viel zu schwach.
| Messwert | Staerke |
|---|---|
| Schumann-Amplitude | ~1 Picotesla (10^-12 Tesla) |
| Erdmagnetfeld | ~50 Mikrotesla (10^-6 Tesla) |
| MRT-Geraet | 1,5 - 7 Tesla |
Der Faktor: Die Schumann-Resonanz ist etwa 50 Millionen Mal schwaecher als das normale Erdmagnetfeld, das uns staendig umgibt.
Magnetische Feldstaerken im Vergleich - Die Schumann-Resonanz ist verschwindend schwach
Eine Studie im Journal of Applied Physics aus dem Jahr 2018 untersuchte, ob die Grosse Pyramide elektromagnetische Energie konzentrieren kann. [Journal of Applied Physics 2018 - Pyramiden EM-Studie]
Ergebnis: Ja, kann sie - bei Radiowellen mit Wellenlaengen von 200-600 Metern.
Aber: Diese Wellenlaengen entsprechen Frequenzen von etwa 500-1500 kHz. Das ist weit entfernt von der Schumann-Resonanz (7,83 Hz).
Die Forscher interessierten sich fuer Nanotechnologie-Anwendungen, nicht fuer Esoterik. Ihre Studie zeigt, dass Pyramidengeometrie elektromagnetische Felder beeinflussen kann - aber nicht bei Schumann-Frequenzen.
Die RBI-Theorie (Resonance-Based Infrastructure) schlaegt eine Loesung fuer das Amplitude-Problem vor:
Wenn die natuerliche Schumann-Resonanz zu schwach ist, um biologische Effekte zu haben,
Dann war die Funktion der Pyramiden nicht die passive Nutzung der Resonanz,
Sondern ihre aktive Verstaerkung - die Erzeugung eines kuenstlichen Signals mit ausreichender Staerke.
Dies wuerde erklaeren:
Die Schumann-Resonanz ist real, messbar, wissenschaftlich anerkannt.
Die Korrelation mit Gehirnwellen-Frequenzen ist bemerkenswert.
Aber die Amplitude-Frage bleibt:
Wenn die natuerliche Schumann-Resonanz zu schwach ist, um uns zu beeinflussen,
Warum entspricht sie dann genau unserem Theta-Alpha-Uebergang?
Zufall? Moeglich. Das Universum ist voller Zufaelle.
Anpassung? Vielleicht hat sich unser Gehirn an die Erdfrequenz angepasst, auch wenn der Effekt minimal ist.
Design? Oder wurde entweder die Frequenz oder unser Gehirn - oder beides - absichtlich abgestimmt?
Eine steinerne Scheibe, deren Funktion niemand erklaeren kann. Ein Material, das wie geschaffen ist fuer Frequenz und Chemie. Und das voellige Fehlen jeglicher Fehlversuche.
Die Schumann-Resonanz ist zu schwach. Ein Verstaerker waere noetig. Aber wie baut man einen Frequenzverstaerker aus Stein? Im naechsten Unterkapitel betrachten wir ein Artefakt, das eine Antwort sein koennte: Die Sabu-Scheibe - ein 5.000 Jahre altes Raetsel aus dem perfekten Material.
Die Schumann-Resonanz existiert. Sie ist messbar, real, wissenschaftlich anerkannt. Aber ihre Amplitude ist winzig - viel zu schwach, um biologische Systeme direkt zu beeinflussen. Es sei denn, jemand hat sie verstaerkt.